Wie beginne ich meine Forschung: Unterschied zwischen den Versionen

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Genaue Ortsangabe  
 
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Den Zeitraum eines Ereignisses (Geburt, Taufe, Konfirmation ect.)  
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Die Religion des Vorfahren  
 
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Version vom 10. Juli 2013, 19:23 Uhr

Eigene Quellen

Sie haben Familiendokumente? Sterbe-, Heirats- und Geburtsurkunden? Was haben Sie sonst noch an Unterlagen? Tagebücher, Reisepässe, Hochzeitszeitschriften? Dies sind Schriftstücke, auf denen Familiengeschichte beruht. Aber auch Geschichten und Bilder gehören dazu. Sie sollten sich mit den ältesten noch lebenden Verwandten in Verbindung setzen und so viel Informationen sammeln, wie nur möglich. Je mehr Fakten Sie wissen, desto genauer können Sie arbeiten, wenn Sie Ihren Familienstammbaum zusammenstellen.

Weitere Quellen

Bei der genealogischen Forschung kommt es auf Daten und Orte an, aber auch Kenntnisse über Geschehnisse politischer, wirtschaftlicher und soziologischer Art erweisen sich als hilfreiches Wissen.

Sollten Sie keine Unterlagen haben, können Sie sich Informationen bei Pfarrämtern, Standesämtern, Stadtarchiven, Kreisarchiven, Staatsarchiven und genealogischen Vereinen einholen. Es gibt unendlich viel Material in Bibliotheken und online, wie z.B. Ortsfamilienbücher und andere Veröffentlichungen von Arbeitsgemeinschaften, die Interesse an gewissen Gebieten oder Themen haben.

Werten Sie Ihre Dokumente aus

Welche Namen, Daten und Informationen gehören zusammen? Beginnen Sie mit sich selbst, dann folgen Vater und Mutter, Geschwister, Großeltern väterlicherseits und Großeltern mütterlicherseits.

Ordnen Sie Ihre Unterlagen

Machen Sie Ihre Einträge mit Hilfe eines Computerprogramms oder handschriftlich auf Familiengruppenbogen. Vergessen Sie nicht, Ihre Eingaben zu dokumentieren oder zu notieren, was nicht zu finden war. So ersparen Sie sich Zeit und Mühe und machen sich keine doppelte Arbeit.

Was Sie wissen müssen:

Vor- und Familienname des Vorfahren

Genaue Ortsangabe

Den Zeitraum eines Ereignisses (Geburt, Taufe, Konfirmation etc.)

Die Religion des Vorfahren

Bevor Sie mit Ihrer Forschung beginnen, seien Sie sich im Klaren über den Namen Ihres Vorfahren. Vielerorts wurde ein Name nach Gehör, aus dem Gedächtnis oder mundartlich geschrieben. In mehreren Regionen Deutschlands wurden Patronyme oder Hof-/Hausnamen verwendet. Auch kann ein Name auf Lateinisch erscheinen.

Ortsangaben. Nicht immer wurde Ihr Vorfahre in dem Ort getauft, wo die Geburt stattfand oder eine Heirat dort geschlossen, wo das erste Kind auf die Welt kam. Die Zuständigkeit von Kirchen und Ämtern hat sich über die Jahrhunderte öfters geändert. Über Zuständigkeiten erfahren Sie mehr in Ortslexika, wie z.B. das historische Ortsverzeichnis von Sachsen.

Je genauer Sie den Zeitraum eines Ereignisses wissen, desto besser sind Ihre Resultate, besonders dann, wenn Sie ein Dokument anfordern müssen. Die meisten Vorfahren waren evangelisch oder katholisch. Ihre Lebensdaten befinden sich in den entsprechenden Kirchenbüchern. Es kann auch vorkommen, dass Menschen anderer Glaubensrichtungen dort eingetragen wurden, wie z.B. in katholischen Kirchenbüchern dann, wenn die Kirchengemeinde auch als Standesamt fungierte.


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Den historischen Ort finden

Quellenkunde

Wo finde ich die ergiebigsten genealogischen Dokumente?

Siehe auch Anfängertipps