Geschichte Deutschland

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Wirksame Familienforschung erfordert ein Verständnis der historischen Ereignisse, die Ihre Familie betroffen haben können, und der Aufzeichnungen über sie. Es kann sein, dass, über Kriege, Regierungen, Gesetze, Wanderungen und religiöse Trends zu lernen, Ihnen hilft, politische Grenzen, Familienbewegungen und Niederlassungsmuster zu verstehen. Diese Ereignisse können zur Schaffung von Aufzeichnungen geführt haben (z,B.: militärische Dokument), in denen Ihre Ihre Vorfahren erwähnt werden.Ihre Vorfahren werden für Sie interessanter, wenn Sie die Ereignisse kennen, die ihre Leben formten. Zum Beispiel könnten Sie durch Kenntnisse der Geschichte die Ereignisse erfahren, die im Jahr stattfanden, als Ihre Urgroßeltern verheiratet waren.

Eine Übersicht der deutschen Bundesländer finden Sie in Deutschland historische Geographie

Zeittafel der deutschen Geschichte:

Einige größere historische Ereignisse

“Die Vergangenheit geschah tatsächlich, aber Geschichte ist nur das, was jemand aufschrieb”, sagte A. Whitney Brown. Aus genealogischer Sicht ist es wunderbar, wenn Ereignisse aufgezeichnet wurden, und traurig, wenn nicht. Deutsche nationale Geschichte ist ereignisreich, um das Wenigste zu sagen. Einige Taten hatten eine größere Wirkung auf das Leben unserer Vorfahren. Folgende Ereignisse sind zeigen Punkte einiger Entwicklungen, die die politische und soziale Landschaft in Deutschland änderten. Um ein eingehenderes Bild eines Ereignisses oder eines Bereichs zu gewinnen, können Sie noch in den lokalen "Geschichten" suchen.

Erfindung des Drucks

Die Druckerpresse erleichterte die schnelle Ausbreitung von Ideenl. Neue Wege der Kommunikation öffneten sich und es wurde versucht die die Bibel in die Sprache des Volks zu übersetzen. Martin Luther ist einer, der solch eine Meisterleistung übernahm. Seine 95 Thesen, warum die katholische Kirche reformiert werden sollte, führten zur ersten politischen und sozialen Revolution in Deutschland.

Bauernkriege

1525 suchten die Menschen aus Thüringen, Schwaben und Salzburg, entflammt durch die Bibel-Interpretationen einiger Pfarrer, einen Weg zu mehr Gleichheit. Bis zu diesem Zeitpunkt waren sie Leibeigene von Lehnsherren. Der Aufstand ebnete den Weg zu Landbesitz und führte den Protestantismus als neue Religion ein. Die Leibeigenen führten 12 (genannt: "Der Aufstieg des kleinen Mannes") Artikel ein und forderten grundsätzlich, was später in der Unabhängigkeitserklärung der USA so formuliert wurde: “We hold these truths to be self evident that all men are created equal that they are endowed by their creator with certain unalienable rights that among these are life, liberty and the pursuit of happiness”. Die Leibeigenen mussten jedoch noch Jahrhunderte warten bis diese Freiheiten Wirklichkeit wurden.

Religionsstreitigkeiten

Die Katholiken hatten die Vorherrschaft in Deutschland, wie man auf dieser Karte sieht: <a href="http://humanities.ucsd.edu/courses/kuchtahum3/reference/reformation.htm">http://humanities.ucsd.edu/courses/kuchtahum3/reference/reformation.htm</a> . Protestantischen Gruppen kämpften für ihre Gleichberechtigung und 1555 wurden ihnen den Katholien vergleichbare Rechte zugestanden. Trotzdem konnte nicht jeder seine Relegion frei wählen. Er war abhängig von seinem Herrscher, der den bevorzugten glauben für sein Land und dessen Einwohner bestimmte. Mit dem Frieden von Augsburg hoffte man die religiösen Streitigkeiten zu beenden. Das war nicht der Fall, wie diese karte zeigt: <a href="http://www.lib.utexas.edu/maps/historical/shepherd/central_europe_relig_1923.jpg">http://www.lib.utexas.edu/maps/historical/shepherd/central_europe_relig_1923.jpg</a>

Im 16. Jahrhundert wurden Aufzeichnungen in den Gemeinden erhalten. Dies war keine Pflicht..Die Priester erfasten Daten ihrer Schutzbefohlenen. Man kann Heirats-, Geburts- und Tadeseinträge finden. Um 15550 wurde es Mode, Todesfälle in einer Zeremonie zu zelebrieren. Dieser Trend begann mit männlichen Adeligen und reichen Städtern. Auf ihren Begräbnissen wurden sogenannte Leichenpredigten( Sermons) gehalten. Diese schilderten das Leben und die berufliche Karriere, die Auf´s und Ab´s im Leben und die Heirat und die Familie des Verstorbenen. Diese Praxis verbreitete sich auch bei weiblichen und einfachen Begräbnissen aus und Leichenpredigten wurden ein weit verbreitetes literarisches Produkt. Der Druck und die Verbreitung von Leichenpredigten endete nach 1750.

Die religiösen Streitigkeiten hörten nicht auf, sondern wurden zu einem politischen Problem. Der teschische Adel war der Meinung, dass ihm Religionsfreiheit zugesagt worden war, was aber nicht der Fall war. Die deutschen Herrschern favorisierten den Katholizismus. Die Spannungen erreichten ihren Höhepunkt. Als die katholische Delegation nach Prag kam, um im die Interessen der Kirche zu unterstützen, wurde sie von tschechischen Delegierten aus dem Fenster geworfen. Der Fensterwurf von Prag am 23. Mai 1618 hatte ernsthafte Folgen. Was wie ein Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken aussah war in Wirklichkeit ein Krieg zwischen Frankreich und Habsburg um die Vorherrschaft in Europa. 4 Kriege wurden geführt um den Konflikt zu beenden.

Der 30-ig jährige Krieg

Schweden, Dänemark, Frankreich und Böhmen waren in diese Kriege verwickelt. Sie wurden auf deutschem Boden geführt und brachten große Verwüstungen.
Siehe: Prozent der Männer verloren während des Krieges
Die Zerstörungen dauerten 1 Generation an und benötigten 2-3 Generationen um wieder beseitigt zu werden. Vor 1618 lebten 16-17 Millionen Menschen in Deutschland, nach 1648 gab es nur noch 4 Millionen. Beispiel: Würtemberg wurde besonders hart getroffen. 460.000 Bewohner lebten dort vor dem Krieg, nach dem Krieg waren es nur noch 100.000. Es brauchte 100 um den alten Bevölkerungsstand wieder zu erreichen. Es gab während dieser Zeit in einigen Gemeinden keine Erfassung von Daten oder sie wurden in einer Nachbar-Gemeinde erfaßt, da es zu wenig Priester gab.

Zerstörungen gab es nicht nur durch den Krieg, sondern auch in dessen Gefolge durch Hungersnöte und Seuchen (Pest). Verwüstung trat auch durch übereifrige Interpretation der Heiligen Schrift auf. Exodus 22:18 “Du shalt dulden nicht, dass eine Hexe lebt” gab Verwaltungen das Recht, jene zum Tod zu verurteilen, die sie der Hexerei beschuldigten. Männer und Frauen, die Kenntnisse der Kräuterkunde und Heilkräften, einmal ein hoch anerkanntes Handwerk, waren besonders betroffen und wurden des Teufel´s beschuldigt. Deutschland war mit 25. 000 solcher Fälle in Europa führend.

Frühe kontinentale und überseeische Auswanderung/Wanderung

Nach 1648 wurde Land verfügbar. Die Leute bewegten sich ostwärts, um neue Grenzgebiete zu eröffnen. Paare heirateten in einem jüngeren Alter. Andere mussten vor weiteren religiösen Konflikten flüchten. Die erste größere Auswanderung nach Nordamerika begann, als der Bund 1683 Deutsche nach Pennsylvanien auslieferte. Menschen aus den Niederlanden flüchteten vor religiösen Streitigkeiten und ließen sich in den sumpfigen Bereichen von Schleswig-Holstein in Norddeutschland nieder. Sie bauten Deiche, führten Milchverarbeitungsstationen ein und reisten bis Westpreußen, um sich entlang der Weichsel niederzulassen.
Siehe PlanNied
Andere folgten der Einladung von Katharina der Großen sich am Schwarzen Meer niederzulassen. Diese Karten zeigen Deutschalnd Gebiete, von denen Deutsche im 17. und 18. Jahrhundert in größerer Anzahl auswanderten:

Politische und soziale Unruhen

In schneller Folge traten Entwicklungen auf, die das Leben in Deutschland in hohem Maß beeinflussten. Der Staat Preußen, von einer relativ kleinen Entität, annektierte bis 1871 die meisten nördlichen deutschen Bundesländeri. Die industrielle Revolution in England hatte eine ungeheure Wirkung auf den Rest von Europa. Die französische Revolution brachte die Idee von "egalite, fraternite und liberte" und die und Napoleon’s Besetzung des deutschen Gebiets entlang des Rheins und nördlicher Teile löste in der deutschen Seele zum ersten Mal den Gedanken an Nationalismus aus. Außerdem erweckte Napoleon den Rheinbund, löste das heilige römische Imperium auf, reduzierte die deutschen Bundesländer auf 39, führte den französischen Kalender und Verwaltungsmaßnahmen und inspirierte so die Märzrevolution von 1848. Die Revolution von 1848 war erfolglos. Die deutschen Bürger versuchten nationale Einheit zu erreichen und eine politische Stimme zu erhalten. Die angestrebten Änderungen scheiterten, weil Österreich die politische Landschaft auf vornapoleonische Zeiten zurückstellen wollte und Preußen zu zaghaft war, um die Änderungen durchzusetzen. Nachdem politische Union nicht erlangt wurde, wurden viele berühmte Deutsche eingekerkert, wenn sie nicht in Amerika oder die Schweiz entkamen. ¼ Million Menschen fanden ein neuen Lebenssitz in Amerika und hatten eine ziemliche Wirkung auf die kulturellen und technologischen Entwicklungen dieses Landes.

Mehr Auswanderung

Auswanderung und Wanderung wurde sehr von den Wasserstraßen und dem Bahnsystem in Deutschland erleichtert. Bahnkarte Deutschland 1849

Hamburg und Bremen wurden die wichtigsten Passagierhäfen in Europa. German Roots

Auswanderer wurden in Hamburg seit 1850 registriert. Die Hamburger Passagierlisten existier en noch, die Bremer Passagierlisten wurden vernichtet.

Die industrielle Revolution

Die Industrialisierung und Deutschland’s Produktion von Kohle und Stahl brachte viele Leute vom Land in die Städte. Der Import von Baumwolle in Verbindung mit Sklavenarbeit und moderne Webstühle machten den jahrhundertealten Beruf des Webers zunichte. Viele Leute mussten den Beruf und ihr ursprüngliches Umfeld verlassen, um Arbeit in der Stadt zu suchen. Hier herrschte die Armut. Die Leute hatten kein Geld, um die Kirche zu bezahlen, um zum Beispiel zu heiraten. Von 1800 bis 1850 sehen wir viele illegitime Kinder.

Wieder war Auswanderung eine wirkliche Option, besonders weil es in Deutschland politische Änderungen gab, die nicht ganz ohne zu kämpfen entstanden. Der Franco-Preußische Krieg 870/71 veranlasste ebenso viele das Land nach USA

Die Kämpfe um ein geeintes Deutschland

Otto v. Bismarck war die treibende Kraft für ein geeintes Deutschland. Das Imperium war bis 1918 eine konstitionelle Monarchie. Siehe die Landkarte des Deutsches Kaiserreich

1. Weltkrieg

Diese Landkarte zeigt die Territorien, die Deutschland nach 1 Weltkrieg verloren hat.

2. Weltkrieg

Siehe Drittes Reich
Nach dem Zweitem Weltkrieg verlor Deutschland folgenede Territorien

"Geschichte" finden Sie im Family History Library Catalog

Die Family History Library enthält für Deutschland (national, regional, und lokal) viele veröffentlichte "Geschichten". Man kann sie im Family History Library Catalog finden unter:

EUROPE - HISTORY

GERMANY - HISTORY

GERMANY, [STATE] - HISTORY

GERMANY, [STATE], [TOWN] - HISTORY

Die Folgenden sind nur ein paar von vielen historischen Quellen, die verfügbar sind:

Lokale Geschichte und Genealogie   

Lokale Geschichte beschreibt die Besiedlung eines Gebietes und der Gründung von Kirchen, Schulen und Geschäften in diesem Gebiet. Sie kann Information über Familien enthalten. Einige Bezirks- und Stadtgeschichte kann separate Abschnitte oder Bände einschließen, die biographische Information enthalten. Selbst wenn Ihr Vorfahr nicht in einer Geschichte aufgeführt wird, können Information über andere Verwandte enthalten sein und wichtige Anhaltspunkte für das Auffinden Ihrer Vorfahren bringen. Eine lokale Geschichte kann auch Hinweise auf andere Aufzeichnungen enthalten.

Eine spezielle Art des lokalen Geschichtsbuchs weitreichenden genealogischen Informationen wird Dorfabstammungsbuch (Ortssippenbuch oder Ortsfamilienbuch) genannt und ist für viele deutsche Städte verfügbar. Für weiterer Informationen über diese Bücher siehe: “Genealogy” Abschnitt.

Außerdem sollte lokale Geschichte zwecks der Hintergrundinformationen, die sie über den Lebensstil Ihrer Vorfahren und die Gemeinschaft und Umgebung, in der sie lebten, liefern kann.Die Family History Library hat einige lokale Geschichte für Städte in Deutschland und ähnliche Geschichte sind oft bei größeren Öffentlichkeits- und Universitätsbibliotheken und Archiven verfügbar.

Bibliographien

Bibliographien, die lokale "Geschichten" auflisten, sind für die meisten Staaten und Provinzen in Deutschland verfügbar. Sie werden aufgelistet in der "Ort-Suche" (Place Search) des Family History Library Catalog unter:

GERMANY - BIBLIOGRAPHY

GERMANY, [STATE] - BIBLIOGRAPHY

GERMANY - HISTORY - BIBLIOGRAPHY

GERMANY, [STATE] - HISTORY - BIBLIOGRAPHY

Kalender-Änderungen

Allgemeine Kalenderinformationen: Der Julianische, Gregoriansche und Liturgische Kalender

The Gregorian calendar is the calendar in common use in the world today. It is a correction of the Julian calendar that had been in use since A.D. 46. Leap years were miscalculated in the Julian calendar, so that by 1582 the calendar was ten days behind the solar year.

In 1582 Germany was a collection of small principalities, duchies, city-states, and feudal estates. The new calendar was officially adopted by the Catholic dioceses and states in Germany between 1582 and 1585, but many Protestant states did not accept the new calendar until the 1600s. As a result, there were two different dating systems used in various areas of Germany throughout this time period. In some cases, Catholic and Protestant congregations in the same city may have used different calendars at the same time.

The Gregorian calendar was finally accepted throughout Germany in 1700, when the Protestant commission adopted the new calendar. In that year, 18 February was followed by 1 March.

Feast Dates. Date calculation tables are available to convert church feast dates to days of the month (see “Feast Dates” under the “CHURCH RECORDS” section), but there are separate tables for calculating dates in Julian and in Gregorian years. It is, therefore, important to know the year in which the calendar changed in the area you are searching. You can find a list of over 30 German territories showing exactly when they officially shifted to the Gregorian calendar on pages 317 to 318 of Ribbe's Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung. Individual parishes or villages in a region may have lagged behind the rest of the region in making the change.

Double Dating. When an area changed from Julian to Gregorian calendars, the first day of the year changed to 1 January. Before the change, the first day of the year was 25 March. Pre-change dates may be confusing. For example, before the change, 24 March 1565 was followed by 25 March 1566. Many researchers record dates between 1 January and 24 March with two years, using a technique called double dating. An example of a pre-change date using double dating is 16 February 1573/1574.

French Republican Calendar. From 1793 to 1805, many parts of Germany under French control used the French Republican calendar. This calendar was based on the founding of the French Republic, and its days and months were unrelated to the Gregorian calendar.

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