Indexierung: Wir feiern die Vergangenheit und richten den Blick auf die Zukunft

Eine Mutter und ihre Kinder schauen auf den Bildschirm eines Laptops

Hast du schon einmal historische Aufzeichnungen von FamilySearch indexiert? Wenn ja, gehörst du zu einem riesigen Team von Freiwilligen, die anderen geholfen haben, ihre Familie ausfindig zu machen.

Bevor das Indexieren möglich war, musste man oft stundenlang Mikrofilme oder Mikrofiches durchsehen, um Verwandte in historischen Aufzeichnungen zu finden. Dank der Indexierung wurde alles anders. Indexierer übertrugen wichtige Angaben aus historischen Aufzeichnungen. Diese Angaben wurden dann in einer durchsuchbaren Datenbank gesammelt, wodurch es exponentiell schneller und einfacher wurde, Verwandte in historischen Aufzeichnungen zu finden.

Die Geschichte der Indexierung ist faszinierend. Es ist eine Geschichte über Engagement und Innovation, über die Überwindung von Hindernissen und das Erleben von Wundern. Schauen wir uns an, wie dieses bemerkenswerte Unterfangen begann und sich im Laufe der Jahre entwickelte.

Der Beginn von etwas Großem

Für diejenigen, die familiengeschichtliche Aufzeichnungen sammeln und bewahren, hat es oberste Priorität, dass Angaben auffindbar gemacht werden. Das galt sicherlich auch für die ersten Mitglieder der Genealogischen Gesellschaft von Utah – der Organisation, aus der später FamilySearch hervorging.

Ein Schwarz-Weiß-Foto des Büros der Genealogischen Gesellschaft von Utah aus der Zeit vor 1917; fünf Personen sitzen – ein paar an Schreibmaschinen, andere mit Notizbüchern
Das Büro der Genealogischen Gesellschaft von Utah aus der Zeit vor 1917 (von links nach rechts: Nephi Anderson, Lillian Cameron, Joseph Christenson, Joseph Fielding Smith und Bertha Emery)

Zu den Zielen der 1894 gegründeten Gesellschaft gehörte es, zum Wohle der Mitglieder der Gesellschaft und anderer ein genealogisches Archiv aufzubauen. Dieses Ziel veranlasste die Führer der Gesellschaft, Joseph Fielding Smith und Joseph Christenson, entsprechende Archive im Osten der Vereinigten Staaten zu besuchen, um Kartenkataloge sowie Ablage- und Indexsysteme zu sichten. Nach ihrer Rückkehr setzten sie ihr neu erworbenes Wissen ein, um die schnell wachsenden Bestände der Gesellschaft zu indexieren. Ein Genealoge aus Chicago, der einst zu Besuch kam, lobte ihre Bemühungen in den höchsten Tönen. Er bezeichnete das Indexierungssystem als das beste, das er je gesehen habe. Was sie erreichten, bildete die Grundlage für zukünftige Indexierungsprojekte.

Eines der ersten Indexierungsprojekte – auch wenn es nicht als solches bezeichnet wurde – wurde in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts durchgeführt. Die Gesellschaft übernahm die Schirmherrschaft für ein Projekt, in dessen Rahmen Freiwillige Angaben aus Grabsteinen transkribierten. Da es noch keine Computer, kein Internet und keine Mobilgeräte gab, trugen Menschen vielerorts Angaben aus hunderten Friedhöfen zusammen. Diese Angaben wurden der Sammlung der Gesellschaft hinzugefügt, wodurch die Nutzer Zugang zu Informationen erhielten, die zuvor nur schwer oder gar nicht zu beschaffen gewesen wären.

Die Nutzung technologischer Hilfsmittel

In den 60er Jahren wurde die Indexierung im Rahmen des Programms „Record Tabulation“ (Auflistung von Aufzeichnungen) fortgesetzt. Anfangs schrieben die Mitglieder der Gesellschaft Namen aus historischen Aufzeichnungen auf Karteikarten. Doch dann erkannte man schon bald, dass diese wertvolle, aber auch zeitaufwendige Aufgabe mithilfe neuer Technologien beschleunigt werden konnte.

Eine Flexodruckmaschine, eine Art Schreibmaschine, die auf Lochstreifen druckt
Die Arbeitsergebnisse einer Flexodruckmaschine konnten auf einen Computer übertragen werden.
Godfrey Manning, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Eines der ersten neuen Werkzeuge, die zum Einsatz kamen, war die Flexodruckmaschine, eine Schreibmaschine, mit der man auf Lochstreifen drucken konnte. Die Daten auf den Streifen wurden auf ein Magnetband übertragen, das dann in einen Computer eingespeist wurde. Dies war ein aufregender Schritt nach vorn und ein Vorbote dessen, was noch kommen sollte.

Um die Genauigkeit zu verbessern, wurde jede historische Aufzeichnung von zwei freiwilligen Helfern indexiert. Der Computer verglich dann die beiden Angaben und erstellte eine Liste mit Abweichungen, die dann geprüft und gelöst wurden.

Die geballte Kraft freiwilliger Helfer

Trotz der Effizienzsteigerungen, die die neuen Technologien mit sich brachten, wurden für das bevorstehende Unterfangen viele zusätzliche freiwillige Helfer benötigt. 1962 begann die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage damit, Missionare zu berufen, die beim Indexieren – oder bei der „Urkundenauswertung“, wie es damals genannt wurde – mithalfen. Manche Missionare schrieben Angaben handschriftlich nieder, andere lernten, mit der Flexodruckmaschine umzugehen. Nach einer gewissen Zeit konnten die freiwilligen Helfer die Angaben direkt in Computerterminals eingeben, und die Flexodruckmaschinen wurden nicht mehr benötigt.

1978 wurde die Indexierungsarbeit weiter ausgebaut. Mitglieder der Kirche (innerhalb und außerhalb Utahs) wurden gebeten, auf Freiwilligenbasis auf Pfahlebene bei der Urkundenauswertung mitzuwirken. Diese Bemühungen wurden 1986 mit der Auswertung von familiengeschichtlichen Aufzeichnungen noch weiter ausgedehnt – nun konnten Mitglieder die Urkundenauswertung auch zuhause durchführen. Freiwillige Helfer erhielten Fotokopien von historischen Aufzeichnungen, die sie manuell indexierten. Die indexierten Daten wurden in Pfahlzentren in Computer eingegeben und auf Disketten gespeichert, die dann nach Salt Lake City geschickt wurden, wo sie einer zentralen Datenbank hinzugefügt wurden. 1994 wurde die Auswertung von Aufzeichnungen in der Familie und im Pfahl zusammengelegt.

Internetbasierte Indexierung

Zu diesem Zeitpunkt war das Indexieren trotz technischer Hilfsmittel ein kompliziertes Unterfangen, das viele manuelle Schritte umfasste. Der Historiker Kahlile B. Mehr beschrieb diesen Prozess folgendermaßen:

„Angestellte und Missionare am Hauptsitz der Kirche brannten Bilder von einem Mikrofilm auf mehrere CDs und verschickten sie per Post. Pfahl-Auswertungsbeauftragte teilten die Sätze weiter auf und fuhren dann zu den Indexierern, um die Aufnahmen auf die Computer der Indexierer zu kopieren, und holten die indexierten Daten eines bearbeiteten Satzes später ab. Zum Schluss mussten die Beauftragten die Daten an den Hauptsitz zurückschicken. Dieser Teil des Verfahrens wurde 2001 verbessert, als die Pfahlbeauftragten damit begannen, die Indexierungsdaten per E-Mail an den Hauptsitz der Kirche zurückzusenden. Dennoch blieb der Prozess größtenteils manueller Natur.“

Der nächste logische Schritt im Streben nach Effizienz bestand darin, freiwilligen Mitarbeitern ein Desktop-Indexierungsprogramm zur Verfügung zu stellen, mit dem sie indexierte Daten über das Internet einreichen konnten. Die erste Version der FamilySearch-Indexierung wurde 2005 eingeführt und hatte grundlegende Folgen sowohl für die Methodik als auch für den Zeitaufwand.

Bild von der Desktop-App für die FamilySearch-Indexierung
Desktop-App für die FamilySearch-Indexierung

Zu dieser Zeit lud FamilySearch auch andere Interessierte ein, sich an der Indexierung zu beteiligen, anstatt lediglich freiwillige Helfer aus den Reihen der Mitglieder der Kirche zu rekrutieren.

Es dauerte nicht lange, bis das Ausmaß der Verbesserungen offensichtlich wurde. Es hatte 17 Jahre gedauert, die 50 Millionen Namen aus der US-Volkszählung von 1880 zu indexieren. Im Gegensatz dazu dauerte es 2006 und 2007 insgesamt nur 11 Monate, die 76,2 Millionen Namen aus der US-Volkszählung von 1900 zu indexieren. Und 2012 dauerte es sogar nur noch vier Monate, die 132 Millionen Namen aus der US-Volkszählung von 1940 zu indexieren.

Anfang 2017 erreichte FamilySearch einen weiteren wichtigen Meilenstein: Die Indexierung wurde auf ein webbasiertes System umgestellt, wodurch die Mitarbeit für freiwillige Helfer noch einfacher wurde. Nun brauchten diese keine Indexierungssoftware mehr zu installieren oder aktualisieren. Jeder, der einen Browser und eine Internetverbindung hatte, konnte sich einbringen.

Unterstützung für freiwillige Helfer

Als FamilySearch über die Jahre hinweg einen immer größeren Schwerpunkt auf die Indexierung legte, stellte man eine unerwartete Diskrepanz fest: Von denen, die sich für das Indexieren registrierten, machte nur ein kleiner Prozentsatz aktiv mit. Diese Tatsache veranlasste FamilySearch dazu, nach Möglichkeiten zu suchen, die Indexierer zu schulen, zu motivieren und ihnen für ihre wertvollen Beiträge Anerkennung zu zollen. 2010 fing FamilySearch an, eine monatliche E-Mail zu schicken, in der Ratschläge gegeben und Beiträge anerkannt wurden. In Blog-Artikeln und Schulungsvideos von FamilySearch wurden nun grundlegende Konzepte erklärt und mögliche Probleme angesprochen.

Jugendliche und Eltern sitzen an einem Tisch und indexieren am Computer

FamilySearch hob auch die Beiträge von Indexierern hervor, indem es bewegende Rückmeldungen von Benutzern veröffentlichte, die dank der Indexierung Aufzeichnungen zu Verwandten gefunden hatten:

  • „Ich bin wirklich erstaunt über das, was man heutzutage ganz bequem von zuhause aus in der Familienforschung bewerkstelligen kann. Ich dachte, ich müsste eine teure Reise unternehmen, um eine schwierige Frage zu klären, aber stattdessen stieß ich auf einen indexierten Eintrag, der bei meiner Suche half. Für all die Mühe, die so viele Menschen in dieses Projekt gesteckt haben, bin ich sehr dankbar!“
  • „DANKE! An alle, die Einträge aus Neuschottland eingegeben haben – insbesondere aus dem Gebiet um Cape Breton – ich danke euch! Jetzt bin ich mir meiner schottischen Wurzeln sicher. Ich habe vor 18 Jahren mit meinem Stammbaum angefangen, kam aber schon ziemlich schnell nicht mehr weiter. Anfang des Jahres bin ich wieder eingestiegen, und ich war erstaunt, wie viel mittlerweile online verfügbar ist. In drei Monaten habe ich Vorfahren gefunden, die vor über 200 Jahren lebten.“
  • „Jahrelang kam ich bei der Suche nach meiner Familie nicht voran, vor allem, weil ich in einem anderen Land lebe. Eines Tages stieß ich dank der neuen Funktion und der Indexierung auf mögliche Zusammenhänge und konnte einen Durchbruch erzielen. Vielen Dank!“
  • „Ich habe meine geliebten tschechischen Vorfahren gefunden. Mir kommen vor lauter Freude die Tränen … Gott segne jeden einzelnen Menschen, der an diesem Wunder mitgewirkt hat.“

2019 fügte FamilySearch für Nutzer von indexierten Einträgen eine Möglichkeit hinzu, sich bei den freiwilligen Indexieren zu bedanken.

Indexierungsaktionen schreiben Geschichte

Besondere Freude empfinden freiwillige Helfer daran, sich zusammenzuschließen. Am 1. und 2. Juli 2012 veranstaltete FamilySearch seine erste große Indexierungsaktion, an der Menschen aus aller Welt teilnahmen. Abschließende Zählungen ergaben, dass fast 50.000 freiwillige Helfer gemeinsam über 10,3 Millionen Einträge indexiert und geprüft hatten.

Von 2014 bis 2017 folgten jährlich weitere weltweite Indexierungsaktionen mit ähnlichem Erfolg. 2017 indexierten fast 80.000 freiwillige Helfer aus 116 Ländern über 7 Millionen Einträge.

Ankündigung der weltweiten Indexierungsaktion 2016 mit dem Aufruf, die Aufzeichnungen der Welt zu bewahren

Im Laufe der Zeit verlagerte sich der Schwerpunkt von einer einmaligen, jährlich stattfindenden weltweiten Aktion hin zu regelmäßigen örtlichen Aktionen. FamilySearch bot Rat und Unterstützung, doch die eigentliche Initiative ging von lokalen Indexierern aus. Das Ergebnis: ein breites Spektrum an Aktivitäten in aller Welt, darunter beispielsweise eine Indexierungsaktion für Jugendliche in Tonga, ein Aufruf, Millionen Namen zu indexieren, in Northampton in England, Mitarbeit von Häftlingen im Kreis Kane in Utah und eine Indexierungsinitiative für Jugendliche in Mexiko.

Indexierung in mehr Sprachen

Als die Indexierung immer mehr in Schwung kam, wurde eine Sprachlücke deutlich. 2015 bot FamilySearch etwa 20 Mal mehr Aufzeichnungen auf Englisch an als in allen anderen Sprachen zusammen. Daher fing man an, nach freiwilligen Helfern zu suchen, die auch in anderen Sprachen als Englisch indexieren konnten.

Dank tausender sprachlich begabter freiwilliger Helfer ist diese Lücke schon deutlich kleiner geworden. Ein Blick in die Sammlungen von historischen Aufzeichnungen auf FamilySearch zeigt, dass etwa 60 Prozent der 20,5 Milliarden Aufzeichnungen aus Ländern stammen, in denen eine andere Sprache als Englisch gesprochen wird. Da FamilySearch seine Sammlungen und seine Reichweite ständig erweitert, können wir davon ausgehen, dass immer mehr Aufzeichnungen aus aller Welt verfügbar sein werden.

„Mach mit“ – der nächste Schritt in der Entwicklung der Indexierung

Bei der RootsTech 2022 wurde mit Mach mit eine neue Plattform für freiwillige Helfer vorgestellt. Sie ist für das Internet und mobile Endgeräte verfügbar und bietet Freiwilligen eine Vielzahl von Projekten, an denen sie mitwirken können. Die Indexierungsfunktion wurde der Plattform „Mach mit“ hinzugefügt.

Screenshot des Projekts zur US-Volkszählung von 1950 auf der Plattform „Mach mit“
Das Projekt zur US-Volkszählung von 1950 auf der Plattform „Mach mit“ begann mit KI-indexierten Angaben.

Im April 2022, kurz nach der Ankündigung bei der RootsTech, startete FamilySearch auf der Plattform „Mach mit“ ein Projekt zur US-Volkszählung von 1950. Anders als bei früheren Indexierungsprojekten in Zusammenhang mit Volkszählungen wurde hier mit von künstlicher Intelligenz (KI) indexierten Angaben begonnen, die von freiwilligen Helfern auf Richtigkeit geprüft wurden. In nur drei Monaten prüften über 185.000 ehrenamtliche Helfer mehr als 151 Millionen Namen. Dieses Projekt war auch deshalb einzigartig, weil die Freiwilligen die Namen auswählen konnten, die sie interessierten.

Insgesamt war das Projekt ein Erfolg, auch wenn es nicht ohne Herausforderungen verlief. FamilySearch hat sich jedoch vorgenommen, künftige Aktionen auf der Grundlage der aus diesem Projekt gewonnenen Erkenntnisse zu verbessern.

Was das Indexieren den freiwilligen Helfern bedeutete

Für die Freiwilligen war das Indexieren mehr als eine genealogische Aufgabe oder ein interessanter Zeitvertreib. Es war eine Quelle des Friedens, der Freude und sogar der Wunder für sie.

Ein Mann indexierte in seiner Freizeit Aufzeichnungen, während er fern von zuhause im Irak arbeitete. Für ihn war das Indexieren „entspannend und befriedigend“. Ein anderer Mann fand während seines Kampfes gegen den Krebs Erfüllung, als er in seinem Krankenzimmer indexierte.

Eine Mutter erzählte, wie das Indexieren für ihre Tochter mit besonderen Bedürfnissen ein Segen war. Denn sie verbrachte dadurch mehr Zeit mit ihrer Familie statt alleine in ihrem Zimmer. Das Indexieren half einer Familie, während der COVID-19-Pandemie in Verbindung zu bleiben, indem sie voneinander und aus der Vergangenheit Kraft schöpfte.

Für einige war das Indexieren eine einfache und sichere Möglichkeit, mehr über historische Aufzeichnungen zu erfahren und sich mit mehr Selbstvertrauen an die Erforschung ihrer eigenen Familiengeschichte heranzutasten. Manche Helfer fanden sogar Vorfahren, die sie ihrem eigenen Stammbaum hinzufügen konnten. Einer Indexiererin fiel in ihrem Stammbaum ein Vorfahr auf, für den kein Ehepartner eingetragen war. Schnell entdeckte sie seine Heiratsurkunde – eine, die sie vorher nicht gefunden hatte, weil sie erst vor kurzem indexiert worden war. Man stelle sich ihre Überraschung vor, als sie sah, dass sie selbst an der Indexierung der Sammlung beteiligt gewesen war, die diese Heiratsurkunde enthielt. „Ich hätte mir nie träumen lassen, dass es mir persönlich nützen würde“, sagte sie.

Die 16-jährige Helferin Ashley fasste es so zusammen: „Das Indexieren hat mich gelehrt, dass einige der wichtigsten Sachen, die wir tun können, einfache, kleine Sachen sind, die viel bewirken.“

Wo wir heute stehen und was die Zukunft bereithält

Was in den letzten zwei Jahrzehnten geleistet wurde, ist erstaunlich. Von 2005 (als das Desktop-Programm für die FamilySearch-Indexierung veröffentlicht wurde) bis Ende 2024 haben über 1,5 Millionen Freiwillige aus aller Welt fast 4.000 Indexierungsprojekte fertiggestellt. Diese Projekte erstreckten sich auf 100 Länder und 28 Sprachen. Und was war das Ergebnis? Über 5 Milliarden Aufzeichnungen wurden indexiert und allen zugänglich gemacht, die nach ihren Vorfahren suchen.

Eine Familie schaut lächelnd auf ein Handy und einen Computer

Ron Sanders, Produktmanager bei FamilySearch, berichtet von seinen Beobachtungen zur Indexierung:

„Es ist inspirierend, darüber nachzudenken, wie viel Fortschritt wir bei der Indexierung gemacht haben … [Frühere Programme haben] aufeinander aufgebaut und in jeder Phase die besten verfügbaren Technologien integriert. Früher mussten wir uns ausschließlich auf die manuelle Arbeit von Freiwilligen verlassen, seitdem haben wir aber außergewöhnliche technische Fortschritte erlebt, die uns unterstützen. Diese Innovationen haben den Umfang, die Geschwindigkeit und die Effizienz unserer Arbeit verändert. …

Die Indexierung wird sich weiterentwickeln. Computergestütztes Indexieren wird immer effizienter, wenn es darum geht, Einträge zu transkribieren und effizient von Freiwilligen korrigieren zu lassen. Die Website ‚Mach mit‘ und die aufregenden Fortschritte bei der computergestützten Indexierung sind das Tor zur Zukunft des Indexierens.“

Du fragst dich vielleicht, ob wir überhaupt noch freiwillige Helfer brauchen? Ja, auf jeden Fall! Die Technik hat die Verfügbarkeit und Durchsuchbarkeit historischer Aufzeichnungen verändert und erheblich beschleunigt. Es werden noch Fortschritte kommen, von denen wir jetzt noch nicht zu träumen wagen. Es wird immer noch einzigartige Beiträge von Menschen geben, die nicht durch technische Hilfsmitteln – wie fortschrittlich sie auch sein mögen – ersetzt werden können. Selbst die beste Technologie kann menschliches Urteilsvermögen, Intuition und vor allem Verbindungen nicht ersetzen.

Es gibt immer noch viel zu tun, während wir dem Ziel von FamilySearch näherkommen, so viele Aufzeichnungen der Welt wie möglich zu indexieren und Menschen dabei zu helfen, eine Verbindung zu ihrer Familie herzustellen. Wir hoffen, dass du dich uns anschließt!

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