Wie gut kennst du deine Omas? Vielleicht wohnen sie weit weg, vielleicht wohnst du sogar mit einer von ihnen zusammen. Auf jeden Fall spielen deine Omas eine einzigartige Rolle in deinem Leben. Ihre Geschichten werden dir helfen, sie und dich selbst besser kennenzulernen.
Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, damit zu beginnen, vor allem, wenn deine Omas noch am Leben sind. Am besten lernst du sie näher kennen, wenn du ihnen Fragen stellst. Nimm oder schreib ihre Antworten auf, damit du dich auch dann noch an sie erinnerst und dich mit ihnen verbunden fühlst, wenn sie eines Tages nicht mehr da sind. Sollten sie verstorben sein, bitte deine Familie, von ihren Erinnerungen an deine Omas zu erzählen.
Fragen, die du deiner Oma stellen kannst
Welche Fragen kannst du deiner Oma über die Vergangenheit stellen? Nutze diese Fragen, um mit deiner Oma ins Gespräch zu kommen und mehr über sie zu erfahren.
- Was sind deine glücklichsten Erinnerungen?
- Was bedauerst du, und möchtest du darüber reden?
- Wann und wo bist du geboren?
- Wie haben deine Eltern deinen Namen ausgesucht? Hattest du einen Spitznamen?
- Wie war deine Kindheit?
- Was habt ihr als Familie gemeinsam unternommen, als du noch klein warst?
- Wo bist du zur Schule gegangen?
- Was waren deine Lieblingsfächer und wer waren deine Lieblingslehrer?
- Wie war es bei dir zuhause, als du ein Kind warst? Bist du oft umgezogen?
- Was hast du als Kind in deiner Freizeit gemacht?
- Hast du jemals Ärger bekommen, weil du was angestellt hattest?
- Was hast du von deiner Mutter oder anderen Frauen in deiner Familie gelernt?
- Welche Erinnerungen hast du an deine Eltern, Großeltern und Geschwister? Wie hießen sie?
- An welche Ereignisse der Weltgeschichte erinnerst du dich besonders? Hatten Sie Einfluss auf dein Leben? Wenn ja, inwiefern? (Erwähne vielleicht große Kriege, die Coronapandemie oder andere Ereignisse.)
- Wie hast du Opa kennengelernt und wie hat er dir einen Heiratsantrag gemacht?
- Wie war deine Beziehung zu Opa und warum hast du dich für ihn entschieden?
- Was kannst du mir über deine Hochzeit erzählen? Wann und wo habt ihr geheiratet?
- Was hat sich im Laufe deines Lebens verändert? Wurde etwas im Laufe deines Lebens erfunden, was einen großen Einfluss auf dich hatte? Was war das?
- Inwiefern hat sich die Rolle der Frau im Laufe deines Lebens verändert?
- Wo hast du gewohnt? Wie war das erste Haus, in dem du gelebt hast?
- Wie hat sich dein Leben verändert, als du Mutter wurdest?
- Wie war es, schwanger zu sein?
- Was sind deine schönsten Erinnerungen mit deinen Kindern?
- Für wen hast du gearbeitet und was waren deine Aufgaben?
- Inwiefern haben Glaube oder Religion in deinem Leben eine Rolle gespielt?
- Was waren die schwierigsten Zeiten in deinem Leben und wie hast du sie überstanden?
- Was sind deine liebsten Feiertagserinnerungen und Traditionen?
- An welche Ausflüge oder Reisen erinnerst du dich, und welche waren für dich die schönsten?
- Was kannst du mir über dich erzählen, was mich überraschen würde?
- Was erhoffst du dir für deine Kinder und Enkel? Hast du einen Rat für uns?
- Welche Hobbys hattest du oder in welchen Vereinen warst du (Sportarten, Dienstprojekte, Musik, Kunst usw.)?
- Was für Kleidung hast du getragen? Hast du dich für Mode interessiert?
- Wie hat sich der Dienst am Nächsten auf dein Leben ausgewirkt, sei es als diejenige, die anderen diente, oder diejenige, der gedient wurde?
Fragen, die Kinder ihren Großmüttern stellen können
Wenn Kinder ihren Großeltern Fragen stellen, lernen sie sie besser kennen und schaffen schöne Erinnerungen. Gemeinsamkeiten zu finden, kann besonders für kleine Kinder und ältere Jugendliche interessant sein.
- Wer waren deine Freunde und was hast du gerne mit ihnen gemacht?
- Was wolltest du werden, wenn du einmal groß bist? Ist etwas daraus geworden?
- Wie war meine Mutter (oder mein Vater) als Kind?
- Hattest du als Kind ein Lieblingsspielzeug?
- Was magst du am liebsten (Lieblingsfarben, -bücher, -tiere usw.)?
- Was machst du jetzt in deiner Freizeit?
- Was kannst du mir beibringen?
Wie interviewt man seine Oma?
Wenn du die Geschichte deiner Oma aufzeichnest, kann die Erinnerung an sie auch nach ihrem Tod lebendig bleiben – für dich und deine Familie. Bereite zunächst eine Liste mit Fragen vor, die du stellen möchtest. (Das könnten beispielsweise die oben genannten sein.) Überlege dir, wie du das festhalten möchtest, was deine Oma dir erzählt. Hier sind ein paar Tipps.
- Nimm ein Video oder eine Sprachnotiz mit deinem Handy auf, um Geschichten und wichtige Erinnerungen festzuhalten.
- Schreibe die Geschichten deiner Oma beim Hören mit.
- Nutze die kostenlose FamilySearch-App „Erinnerungen“, um Audioaufnahmen auf deinem Smartphone zu machen und zu speichern. Du kannst Erinnerungen, die du hinzufügst, für deine Familie verfügbar machen, aber du kannst den Status auf FamilySearch.org auch auf „nicht öffentlich“ setzen. Mache dich damit vertraut, wie man die Sichtbarkeitseinstellungen für seine Erinnerungen festlegt.
Nachdem du die Geschichten deiner Oma aufgezeichnet hast, solltest du sie sicher aufbewahren. Durch das Anfertigen und Bewahren digitaler Kopien werden diese kostbaren Momente vor versehentlichem Verlust, Naturkatastrophen oder technischen Weiterentwicklungen geschützt.
Du kannst deine Notizen oder Aufnahmen in der Cloud und auch im Bereich „Erinnerungen“ von FamilySearch speichern. Mit der App „Erinnerungen“ kannst du die Erinnerungen, die dir und deiner Familie am wichtigsten sind, ganz einfach speichern und anderen zugänglich machen.
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