Wollen Sie mehr über Ihre Vorfahren herausfinden? Hilfe ist schon unterwegs!

8 September 2015  - by 

Jeder hat schon einmal das Bild des Mannes in zerschlissener Kleidung gesehen, der bei sengender Hitze durch den heißen Wüstensand kriecht, während die Bussarde am Himmel ihre Kreise ziehen. Vergleichen Sie diese Szene mit dem Mann in Bermuda-Shorts, der im Schatten einer Laube eiskalte Limonade schlürft.

Welches Bild trifft am ehesten auf Sie und Ihre Erfahrung mit der Familienforschung zu? Sind Sie wie der Limonade trinkende Forscher, der so viele Dokumente durchsuchen und so viele Informationen verarbeiten könnte, dass Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen? Oder sind Sie eher wie der ausgedorrte Wüstenmensch, der sich danach sehnt, auch nur einen Tropfen an Informationen über seine Vorfahren zu finden?

Wenn Ihre Vorfahren in einem Land lebten, in dem Englisch gesprochen wird, haben Sie auf FamilySearch.org vermutlich Zugriff auf unzählige Informationen – quasi eine Flut an Informationen – über ihre Vorfahren. Wenn Ihre Vorfahren irgendwo anders herstammen, dann sind sie wahrscheinlich genauso schwer zu finden wie Wasser in der Sahara. Das wissen wir von FamilySearch auch.

Mit diesem Rundbrief versuchen wir schon seit Längerem darauf aufmerksam zu machen, dass niemand es verdient hat, vergessen zu werden. Daraus lässt sich ableiten, dass jeder, der lebt, es verdient, seine Vorfahren zu finden. Überrascht es Sie, dass FamilySearch.org zur Zeit noch 20 Mal so viele durchsuchbare Einträge in Englisch anbietet wie in allen anderen Sprachen zusammen? Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass wir so händeringend nach Indexierern und Prüfern in anderen Sprachen suchen.

Mit der weltweiten Indexierungsaktion, die vor kurzem stattgefunden hat, wollten wir vor allem darauf aufmerksam machen, dass wir Indexierer und Prüfer für alle Sprachen brauchen – und 2015 insbesondere für Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Spanisch. Wir wollen den Menschen überall „Treibstoff für die Suche“ liefern. Deshalb verdoppeln wir wieder unsere Bemühungen, Helfer zu finden, die in den USA oder anderen englischsprachigen Ländern leben und die in einer anderen Sprache als Englisch versiert sind.

Um ihnen anfangs zu helfen und um die Qualität der indexierten Einträge sicherzustellen, veröffentlichen wir besondere Indexierungsprojekte für Anfänger und dazugehörige Schulungshilfen, Videos und Webinare. Auch fordern wir alle zum Mitmachen auf, die zwar nur Englisch sprechen, aber lernen wollen, wie man bestimmte Aufzeichnungen in einer weiteren Sprache indexiert. Hierzu werden sie gesondert geschult. Außerdem analysiert FamilySearch die internen Abläufe, damit wir mehr Indexierungsprojekte in anderen Sprachen anbieten und die Arbeit der freiwilligen Helfer zeitnah im Internet veröffentlichen können, wodurch ihre Anstrengungen besser gewürdigt und belohnt werden sollen.

Hierbei handelt es sich nicht um kurzfristige Bemühungen. Dies ist der neue Schwerpunkt des Indexierungsprogramms, und wir benötigen Ihre Hilfe dabei! Bitte denken Sie darüber nach, was Sie zu diesem Unterfangen beitragen können. Wenn Englisch nicht Ihre Muttersprache ist, dann fangen Sie bitte an, in Ihrer Sprache zu indexieren oder zu prüfen – oder machen Sie einfach weiter damit! Wenn Sie andere kennen, die eine andere Sprache als Englisch fließend beherrschen, oder gar für sie zuständig sind, dann tun Sie bitte alles in Ihrer Macht Stehende, sie davon zu überzeugen, beim Indexieren und Prüfen in ihrer Muttersprache mitzuhelfen. Behalten Sie auch im Hinterkopf, dass man auch mehr Prüfer benötigt, wenn mehr in einer anderen Sprache als Englisch indexiert wird. Näheres dazu erfahren Sie hier. Sollten Sie Hinweise haben, schicken Sie sie bitte an fsindexing@familysearch.org.

Wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, ermöglichen wir jedem die tiefgreifende Freude, seine Vorfahren zu finden!

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Anmerkungen

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich habe eine Frage ich bin bei Familysearch angemeldet, und wie so kann ich nicht bei der Sammlung der Historischen Staatsarchiv, Forschung nutzen…es zeigt immer
    ,Anmelden, um sich die Aufnahme gebührenfrei anzusehen.,, was bedeutet für mich.,,
    Bedanke mich voraus für die Hilfe…

  2. Gibt es eine Übersicht der Film-Nummern und Batch-Nummern, bzw. eine Funktion, mit der ich alle Filme und Batches auf einen Ort (auf ein Kirchenbuch) bezogen suchen kann. Ich meine, ich hätte sowas schon mal hier gesehen, werde aber nicht mehr fündig.

  3. Ich habe schon eine Ahnengalerie auf Heritage kann diese aber nicht mit eurer Galerie verbinden und komme auch nicht damit klar. Meine jetzigen Orte sind 3362 Mauer Öhling geht zurück auf 3361 Aschbach Fam. Klimisch und weiter nach 3376 St. Martin und 3652 Mampasberg bei Leiben.

  4. Ich würde sehr gerne bei der Indexierung helfen, nur fehlt mir die passende Region.
    Ich mag nicht in Baden indexieren, denn dort habe ich nicht eine einzige Verbindung hin.
    Ich brenne für Niederschlesien (rund um Kanth), Hannover und den Harz.
    Wenn ich Filme von z.B. Schosnitz online indexieren könnte, anstatt sie im Research Center nur anzusehen… So würde ich noch viel mehr über die Zeit dort unten erfahren.

    1. Ich würde dir raten, bei Facebook nachzuschauen, ich selbst bin da in Ahnenforschungsgruppen, in denen ich selbst sozusagen mit den Ohren schlackere, so gut wird dort zusammengearbeitet, gerade in puncto deutsche Ostgebiete. Ich wünsche dir viel Glück! 🙂

  5. guten Morgen , alles was ich möchte ist mich zu regristieren
    da auf meinen Namen 2 konto bestehen, möchte ich das ohne Mitglieder Nummer löschen doch alles versuchen schlägt nicht ins schwarze

  6. Meine Muttersprache ist Deutsch. Ich hätte sehr gerne mehr deutschen „Treibstoff“. Um es genauer auszudrücken: Wo sind die Schweizer Inhalte für die Indexierung? Meine Motivation wäre viel grösser, wenn ich nahe meinem Schweizer Heimatort (Geburtsort) recherchieren kann. Zum Beispiel von alten Kirchenbüchern. Gebt ihr die Mikrofilme dieser Bücher etwa nicht frei?

    1. FamilySearch kann nur einen Index erstellen und im Internet veröffentlichen, wenn eine Erlaubnis von Eigentümer der Aufzeichnungen vorliegt Eigentümer sind in der Regel Archive, die die Originale aufbewahren. Da Mikrofilme mitunter vor vielen Jahren, noch bevor das Internet entstand aufgenommen wurden, konnte diese Möglichkeit noch nicht in die Vereinbarung eingeschlossen werden. Wir bemühen uns aber jeden Tag, solche Vereinbarungen zu schließen, um digitale Indexe erstellen zu können.