Todesanzeigen + ehrenamtliche Helfer = eine Fundgrube an Geschichten, die sich durchsuchen lassen

21 März 2014  - by 

FamilySearch hat 2014 als das „Jahr der Todesanzeigen“ ausgerufen. Zusammen mit seinen Partnern und der großen Gemeinschaft der Genealogiebetreibenden sammelt und digitalisiert FamilySearch Millionen Todesanzeigen aus den Vereinigten Staaten. Dokumente aus anderen Ländern sollen folgen. Ziel für dieses Jahr ist es, 100 Millionen Namen aus diesen historischen Dokumenten zu indexieren. Darunter fallen Namen von Verstorbenen, ihren Angehörigen und sonstigen Personen, die darin erfasst wurden.

Durch diese riesige Sammlung von Todesanzeigen erreicht die Familienforschung über das Internet eine völlig neue Größenordnung. Todesanzeigen stellen eine Fundgrube an wertvollen genealogischen Angaben dar. Eine jede gestattet einen Blick auf das einzigartige Leben eines Menschen. In vielen Todesanzeigen ist ein Foto des Verstorbenen abgebildet, und daneben stehen die Namen seiner Angehörigen über mehrere Generationen.

Der Erfolg der Indexierungskampagne hängt von den ehrenamtlichen Helfern ab. Es werden tausende weitere Helfer benötigt, um die Masse an Indexierungsprojekten zu Todesanzeigen, die in diesem Jahr anstehen, bewältigen zu können. Für Gesellschaften, Archive, Schulen und Kirchen bietet sich hier eine ausgezeichnete Gelegenheit, gemeinsam mit uns einen sinnvollen Dienst zu leisten, der sich für künftige Generationen außerordentlich bezahlt macht.

Es wird vielen Indexierern Freude bereiten, Todesanzeigen zu bearbeiten, da diese interessant zu lesen und praktisch alle maschinengeschrieben sind. Auf jeden Fall ist jede Todesanzeige so einzigartig wie der Verstorbene, um den es darin geht. Diese Einzigartigkeit kann es allerdings auch etwas knifflig machen, Todesanzeigen richtig zu indexieren. Gutes Urteilsvermögen und die Bereitschaft, sich an die Anweisungen zu halten, sind unabdingbare Voraussetzungen.

Jeder Indexierer darf mit der Arbeit gerne sofort loslegen. Es mag eine Weile dauern, bis man sich an die Eigenheiten des Projekts gewöhnt hat, doch sind auch Hilfsmittel bereits verfügbar, unter anderem:

Wenn Sie noch nie indexiert haben, steigen Sie heute noch ein! Halten Sie sich dabei an diese Schritte:

  1. Rufen Sie familysearch.org/indexing auf und klicken Sie auf Anfangen.
  2. Befolgen Sie die Anweisungen für das Herunterladen.
  3. Öffnen Sie das Indexierungsprogramm mit dem neuen Desktop-Icon für die Indexierung.
  4. Melden Sie sich über Ihr FamilySearch-Benutzerkonto oder über Ihr Internetkonto bei der Kirche (LDS Account) an.
  5. Hinterlegen Sie Ihre Profilangaben.
  6. Lesen Sie die Lizenzvereinbarung und stimmen Sie ihr zu.
  7. Klicken Sie auf Satz herunterladen.
  8. Wählen Sie ein Projekt aus, das Sie indexieren möchten.

Gehen Sie wie folgt vor, um sich zum Indexieren einen Satz Todesanzeigen herunterzuladen:

  1. Klicken Sie im Indexierungsprogramm auf die Schaltfläche Satz herunterladen.
  2. Klicken Sie auf Alle Projekte anzeigen.
  3. Schieben Sie die Bildlaufleiste bis zu den Indexierungsprojekten aus den USA hinunter und wählen Sie ein Projekt aus, das den Begriff „Obituaries“ (Todesanzeigen) enthält.
  4. Klicken Sie auf OK.
  5. Es erscheint ein Fenster mit diversen Hilfen. Greifen Sie bei Bedarf auf ein solches Hilfsmittel zu und klicken Sie dann auf Schließen, um mit dem Indexieren anzufangen.

Auch wenn wir 2014 als das „Jahr der Todesanzeigen“ bezeichnen, wird es wohl mehrere Jahre dauern, bis diese Sammlung vollständig indexiert ist. Durch unsere Zusammenarbeit eröffnen wir jedoch Forschern in aller Welt diese Fundgrube voller faszinierender Angaben.

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