Sich geistig vorbereiten

21 November 2016  - by 

Im Rahmen der Methode „Namen finden, mitnehmen und Wissen weitergeben“ greifen Helfer im Bereich Familienforschung auf bewährte Grundsätze zurück, um den von ihnen Betreuten zu helfen, ihren Vorfahren das Herz zuzuwenden. Dadurch wächst bei anderen die Begeisterung für die Familienforschung, und sie werden schließlich Befreier auf dem Berg Zion (siehe Obadja 1:21).

Der erste Grundsatz ist entscheidend und kann letztlich ausschlaggebend dafür sein, wie erfolgreich man bei der Familienforschung ist: sich geistig vorbereiten. In einem Lektionsplan, in dem es darum geht, wie man andere für die Familienforschung begeistert, wird dieser Grundsatz so beschrieben:

Bereiten Sie sich geistig vor. Bemühen Sie sich um den Geist. Bitten Sie den Herrn um Hilfe, wenn Sie sich darauf vorbereiten, auf die Wünsche derer einzugehen, mit denen Sie zusammenarbeiten. Beten Sie vor der Zusammenkunft für die Betreffenden.

Die Helfer bemühen sich darum, den Geist bei sich zu haben, indem sie um Glauben beten, so leben, dass der Geist sie inspirieren und führen kann, und indem sie sich auf die diejenigen konzentrieren, um die sie sich bemühen werden.

Vor kurzem habe ich die Macht geistiger Vorbereitung erlebt, als ich ein Ehepaar in meiner Nachbarschaft besucht habe. Ich hatte Rue und Mary Nielson einige Wochen dabei geholfen, Namen für den Tempel zu finden. In Vorbereitung auf einen meiner Besuche betete ich zum Vater im Himmel, dass ich bei meinen Bemühungen, Mary dabei zu helfen, einen Namen aus einer ihrer Abstammungslinien zu finden, geführt werden möge. Ich hatte zwar nicht viel Zeit, um mich auf das Treffen vorzubereiten, doch mit der Hilfe des Himmels fand ich den Namen eines Vorfahren, der noch auf die Tempelsegnungen wartete.

Bevor ich an dem geplanten Tag zu unserem Treffen ankam, betete ich noch einmal und erhielt die deutliche Eingebung, Mary zu fragen, ob sie irgendwelche Eingebungen dazu erhalten hatte, welche Abstammungslinie in ihrem Stammbaum wir erkunden sollten. Nachdem wir unser Treffen mit einem Gebet eröffnet hatten, wandte ich mich Mary zu und sagte: „Ich habe zwar einen Namen, über den ich mit dir reden möchte, aber ich habe das Gefühl, dass ich dich fragen soll, ob du irgendwelche Eingebungen bekommen hast, auf welche Abstammungslinie wir uns konzentrieren sollten.“ Sie lächelte und entgegnete, dass sie tatsächlich eine Eingebung bekommen hatte, während sie im Tempel Siegelungen für eine Familie erledigte, die wir bei unserem vorherigen Treffen gefunden hatten. Sie sagte, sie habe den klaren Eindruck gehabt, dass es noch mehr Mitglieder dieser Familie gab, die wir noch nicht gefunden hatten.

An diesem Punkt änderten wir unsere Pläne und widmeten uns noch einmal der fraglichen Abstammungslinie und fanden tatsächlich noch weitere Familienmitglieder. Dieses Erfolgserlebnis stärkte Marys Zuversicht. Im weiteren Verlauf unseres Termins erwähnte sie noch weitere Eingebungen, durch die wir schließlich sieben Vorfahren fanden, für die sie und ihr Mann die Tempelarbeit erledigen konnten. Gemeinsam wurde uns das Herz auf ganz bemerkenswerte Weise den Vorfahren zugewandt. Wir spürten den Geist dieser Arbeit und wurden für unsere geistige Vorbereitung gesegnet. Ich habe es selbst erlebt und habe ein Zeugnis davon, dass Gott diejenigen segnen kann, denen wir helfen, wenn wir Glauben zeigen und um Führung und Leitung durch den Geist bitten.

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Anmerkungen